Am Maifest im Jahre 1975 trat die Burekapelle
Villmergen das erste Mal öffentlich auf. Die damaligen
Mitgliederspielten alle in der Musikgesellschaft mit. Das erste Tenü
bestand aus Jeans und einem roten Chutteli. Die Burekapelle konnte dank
ihrem breiten Repertoire an vielen verschiedenen Anlässen
auftreten, wie Waldumgang, Fasnachtsball, Dorfkellerfest, Geburtstags-
und Firmenfeste, Chilbi, etc.
Ab 1981 führte Hansruedi Gsell als umsichtiger Präsident das
Vereinsschiff durch alle Klippen. Heute noch spielt er als
Ehrenpräsident eine wichtige Rolle im Verein, denn der Vorstand besteht
bloss aus drei Mitgliedern. Präsident und Aktuar ist Sepp Meyer, das Amt
als Kassier betreut Louis Hankh und die ganze restliche Arbeit und
Verantwortung liegt bei Hansruedi Gsell. Als einzige noch aktive Gründer
spielen Hansruedi Gsell und Sepp Meyer in der Kapelle.
Im Jahre 2000 entschlossen sich die Mitglieder der
Burekapelle Villmergen, die Kapelle umzutaufen. Da die meisten
Mitglieder am Fusse des Rietenbergs wohnen und nur noch 2 Bauern in der
Kapelle mitspielen, war die Namensgebung eine logische Folge.
Die Blaskapelle Rietenberg besteht heute aus 15
Musikanten und spielt mit Vorliebe böhmische und mährische
Kompositionen. Die musikalische Leitung liegt bei Kurt Kaufmann.